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IndustriechemikalienKapitel 72Aktualisiert am 15.06.2026

Zolltarifnummer für Ferrosilicium: 7202.21.00.00.0

Hier finden Sie die Zolltarifnummer für Ferrosilicium (7202.21.00.00.0) mit Zollsatz, Einfuhrumsatzsteuer, vZTA-Referenzen und wichtigen Abgrenzungen für Import und Export. Die Seite fasst zusammen, wann Ferrosilicium unter diese Nummer fällt, welche Varianten anders einzureihen sind und welche Angaben Sie für eine belastbare Zollanmeldung prüfen sollten.

Ferrosilicium Produktbild

Ferrosilicium wird als Desoxidationsmittel und Legierungszusatz in der Stahlherstellung sowie zur Impfung von Gusseisen verwendet. Die zolltarifliche Einreihung hängt entscheidend vom Siliciumgehalt und der Legierungszusammensetzung ab. Welche Alternativen bei abweichenden Gehalten oder zusätzlichen Elementen infrage kommen, finden Sie Alle Möglichkeiten im Überblick →

Ferrosilicium beschreiben: Siliciumgehalt, Magnesiumgehalt, Form (Brocken, Granulat, Briketts)

Hierarchie der Zolltarifnummer

Die Zolltarifnummer von Ferrosilicium leitet sich aus folgender Hierarchie des Harmonisieren Systems und der Kombinierten Nomenklatur ab: Der Abschnitt XV umfasst Kap. 72 bis 83 (Unedle Metalle), Kapitel 72 erfasst Eisen und Stahl, die Position 7202 die Ferrolegierungen. Die Unterposition 720221 unterscheidet Ferrosilicium, die nationale Zolltarifnummer 7202.21.00.00.0 unterteilt nach dem Siliciumgehalt.

  • Abschnitt: XV - Kap. 72 bis 83: Unedle Metalle und Waren daraus
  • Kapitel: 72 - EISEN UND STAHL
  • Position: 7202 - Ferrolegierungen
  • Unterposition: 7202 21 - Ferrosilicium
  • Flagge Deutschland
    Zolltarifnummer: 7202 2100 00 0 - mit einem Siliciumgehalt von mehr als 55|GHT

Hinweis zur Einreihung

Die korrekte Einreihung von Ferrosilicium erfordert die genaue Kenntnis des Siliciumgehalts (% Si) und der chemischen Zusammensetzung. Für eine verbindliche Auskunft nutzen Sie unser Klassifizierungstool. Beachten Sie insbesondere die Abgrenzung zu ternären Legierungen wie Ferrosiliciummangan (7202 3000) und die Sonderregelung für Magnesiumgehalte.

Vom HS-Code zur Zolltarifnummer für Ferrosilicium

Der HS-Code für Ferrosilicium lautet 7202.21 und gilt weltweit als 6-stellige Grundlage. Die Kombinierte Nomenklatur erweitert den Code für die EU auf 7202.21.00. Der TARIC-Code wird für EU-Maßnahmen und Zollsätze verwendet: 7202.21.00.00. Für den Import nach Deutschland benötigen Sie die vollständige 11-stellige Zolltarifnummer: 7202.21.00.00.0.

Einreihung von Ferrosilicium nach Allgemeinen Vorschriften (AV)

Ferrosilicium unterliegt als industrielle Ferrolegierung keinen spezifischen Ausfuhrverboten oder Genehmigungspflichten im Sinne der Dual-Use-Verordnung. Bei der Ausfuhr ist der Warenverkehr mit den zugrunde liegenden Zolltarifnummern anzumelden. Ausfuhrmäßnahmen wurden in der Datenbank für die abgefragten Länder nicht festgestellt.

Weitere Optionen für die Zolltarifnummer für Ferrosilicium

Alternative Einreihung

7202.29.10.00.0 5,7 %

anderes Ferrosilicium mit einem Magnesiumgehalt von 4 bis 10 GHT

Alternative Einreihung

7202.29.90.00.0 5,7 %

anderes Ferrosilicium, anderes

Alternative Einreihung

7202.30.00.00.0 5,7 %

Ferrosiliciummangan

Alternative Einreihung

7202.99.30.00.0 5,7 %

Ferrosiliciummagnesium

Abgrenzung zu ähnlichen Produkten

Siliciumgehalt

Der Hauptcode 7202 2100 00 0 gilt nur für Ferrosilicium mit einem Si-Gehalt von mehr als 55 GHT (Gewichtshundertteile). Liegt der Si-Gehalt bei 55 GHT oder darunter, ist die Unterposition 7202 2990 (anderes Ferrosilicium) maßgeblich.

Magnesiumgehalt

Enthält das Ferrosilicium 4-10 GHT Magnesium, ist es als 'anderes Ferrosilicium' unter 7202 2910 00 0 einzureihen. Bei Magnesium >10 GHT handelt es sich um Ferrosiliciummagnesium (7202 9930 00 0), eine ternäre Ferrolegierung.

Ternäre Legierungen

Enthält die Legierung signifikante Anteile dritter Elemente (Mangan, Barium, Calcium, Magnesium >10%), liegt keine binäre Ferrolegierung mehr vor. Dies betrifft Ferrosiliciummangan (7202 3000), Ferrosiliciummagnesium (7202 9930) oder andere Ferrolegierungen (7202 9980).

Form und Aufmachung

Ferrosilicium in Briketts, Brocken, Granulat oder Körnern ändert nichts an der Einreihung unter 7202 2100 00 0, solange die Legierungszusammensetzung unverändert bleibt (vgl. vZTA DEBTI34526/18-1). Fülldrähte mit Ferrosilicium-Füllung werden ebenfalls als Ferrosilicium unter 7202 2100 00 0 eingereiht (vgl. vZTA DE3089/14-1, DE3090/14-1).

Einreihung in ein anderes Kapitel

Eine Einreihung außerhalb der Position 7202 kommt in Betracht, wenn eine chemische Definition als Ferrolegierung nicht mehr gegeben ist – etwa bei Ferrosilicium-Pulver als chemisches Produkt oder bei Abfällen und Schrott.

Alternative Einreihung

7202.29.10.00.0 5,7 %

anderes Ferrosilicium mit einem Magnesiumgehalt von 4 bis 10 GHT

Alternative Einreihung

7202.29.90.00.0 5,7 %

anderes Ferrosilicium, anderes

Alternative Einreihung

7202.30.00.00.0 5,7 %

Ferrosiliciummangan

Alternative Einreihung

7202.99.30.00.0 5,7 %

Ferrosiliciummagnesium

Unsicher, welche die richtige Zolltarifnummer für Ferrosilicium ist?

Die richtige Nummer hängt von Ihrem konkreten Produkt ab: Material, Beschichtung, technische Merkmale und Verwendungszweck können die Einreihung ändern. Unser Tool analysiert Ihr Produkt und liefert die passende 11-stellige Zolltarifnummer mit Begründung.

Zollentscheidungen zur Einreihung von Ferrosilicium (vZTA)

Die aufgeführten verbindlichen Zolltarifauskünfte stammen aus der EBTI-Datenbank der Europäischen Kommission. Sie zeigen, wie vergleichbare Waren nach Beschaffenheit, Funktion und Verwendungszweck zolltariflich beurteilt wurden.

Maßgeblich bleiben die konkreten Warenmerkmale im Einzelfall. Abweichungen bei Material, Bauart, Funktion oder Verwendung können eine andere Einreihung erforderlich machen.

DEBTI34526/18-17202.21.00.00.0
Ferrosilicium Bei der Ware handelt es sich um ein ursprünglich pulverförmiges bzw. körniges, grauschwarzes Material, welches mit organischem Binder wie Natronwasserglas oder Stärke bzw. Melasse zu Briketts (Größe 10 - 40 mm) geformt ist. Nach der Produktspezifikation besteht das Erzeugnis zu ca. 65% aus Silicium und... Mehr anzeigen
DEK/1285/07-37202.29.10.00.0
Ferrosilicium Laut Datenblatt setzt sich das als Ferrosilicium bezeichnete Erzeugnis wie folgt zusammen: Silicium (Si): ca. 43%, Magnesium (Mg): 8 - 9,5%, Calcium (Ca): 3,0% , Cer (bzw. S.E.) 3,5% und Rest Eisen (Fe). Es liegt als graues Granulat in unterschiedlichen Körnungen, hier in Korngrößen von 1 - 10 mm... Mehr anzeigen
DEK/1285/07-17202.29.10.00.0
Ferrosilicium Laut Datenblatt setzt sich das als Ferrosilicium bezeichnete Erzeugnis wie folgt zusammen: Silicium (Si): ca. 45%, Magnesium (Mg): 5,5 - 6,3%, Calcium (Ca): 1,9% , Cer (bzw. S.E.) 0,7% und Rest Eisen (Fe). Es liegt als graues Granulat in unterschiedlichen Körnungen, hier in Korngrößen von 1 - 10 mm... Mehr anzeigen
DEK/1285/07-27202.29.10.00.0
Ferrosilicium Laut Datenblatt setzt sich das als Ferrosilicium bezeichnete Erzeugnis wie folgt zusammen: Silicium (Si): ca. 44%, Magnesium (Mg): ca. 9,6 %, Calcium (Ca): 2,0% , Cer (bzw. S.E.) 0,7% und Rest Eisen (Fe). Es liegt als graues Granulat in unterschiedlichen Körnungen, hier in Korngrößen von 1 - 10 mm... Mehr anzeigen
DEK/1285/07-47202.99.30.00.0
Ferrosiliciummagnesium Laut Datenblatt setzt sich das als Ferrosilicium bezeichnete Erzeugnis wie folgt zusammen: Silicium (Si): ca. 44%, Magnesium (Mg): > 10 - 11%, Calcium (Ca): 2,0% , Cer (bzw. S.E.) 0,7% und Rest Eisen (Fe). Es liegt als graues Granulat in unterschiedlichen Körnungen, hier in Korngrößen von 1 - 10... Mehr anzeigen
DEK/115/05-17202.21.00.00.0
Ferrosilicium Laut Analysenangaben setzt sich das als Ferrosilicium bezeichnete Erzeugnis wie folgt zusammen: Silicium (Si): min. 90%, Eisen (Fe): min. 4%. Es wird in Körnungen von 1 - 150 mm, bzw. allen Körnungen innerhalb dieses Kornbandes gehandelt . Eine Warenprobe wurde nicht vorgelegt. Die Einreihung stützt sich... Mehr anzeigen
DE7969/12-17202.99.80.90.0
Ferrosiliciumbarium Laut Datenblatt und Sollanalyse handelt es sich bei der Ware um eine Ferrolegierung mit Körnungen von 0,1 - 1,6 mm bzw. 0,2 - 0,7 mm. Laut Sollanalyse ist die Zusammensetzung wie folgt: Silicium (Si): 62-70%; Barium (Ba): 10 - 12%; Calcium (Ca): 1 - 2%; Aluminium (Al): 1 - 2%; Eisen (Fe): Rest. Es... Mehr anzeigen
DEK/1286/07-17202.99.30.00.0
Ferrosiliciummagnesium Laut Datenblatt setzt sich das als Ferrosiliciummagnesium bezeichnete Erzeugnis wie folgt zusammen: Silicium (Si): 43 - 48%, Magnesium (Mg): 30 - 33%, Calcium (Ca): 2- 3% , Cer (bzw. S.E.) 1 - 2% und Rest Eisen (Fe). Es liegt als graues Granulat in unterschiedlichen Körnungen, hier in Korngrößen... Mehr anzeigen
DEBTI34526/18-17202.21.00.00.0
Ferrosilicium Bei der Ware handelt es sich um ein ursprünglich pulverförmiges bzw. körniges, grauschwarzes Material, welches mit organischem Binder wie Natronwasserglas oder Stärke bzw. Melasse zu Briketts (Größe 10 - 40 mm) geformt ist. Nach der Produktspezifikation besteht das Erzeugnis zu ca. 65% aus Silicium und... Mehr anzeigen
DEK/115/05-17202.21.00.00.0
Ferrosilicium Laut Analysenangaben setzt sich das als Ferrosilicium bezeichnete Erzeugnis wie folgt zusammen: Silicium (Si): min. 90%, Eisen (Fe): min. 4%. Es wird in Körnungen von 1 - 150 mm, bzw. allen Körnungen innerhalb dieses Kornbandes gehandelt . Eine Warenprobe wurde nicht vorgelegt. Die Einreihung stützt sich... Mehr anzeigen
DE1130/17-17202.21.00.00.0
Ferrosilicium Bei der Ware handelt es sich nach den Angaben um eine Impflegierung auf Eisen-Silicium-Basis, mit den impfwirksamen Elementen Calcium, Barium und Aluminium. Die Legierung wird bei der Herstellung von Gusseisen mit Lamellen- oder Kugelgraphit eingesetzt. Angegebene Zusammensetzung: Silicium: 65 - 73 %,... Mehr anzeigen
DE2879/14-17202.21.00.00.0
Ferrosilicium Bei der Ware handelt es sich nach den Angaben um eine Impflegierung auf Eisen-Silicium-Basis, mit den impfwirksamen Elementen Calcium, Barium und Mangan. Die Legierung wird eingesetzt bei der Herstellung von Gusseisen mit Lamellen- oder Kugelgraphit. Angegebene Zusammensetzung: Silicium: 60 -65 %,... Mehr anzeigen
DE3089/14-17202.21.00.00.0
Fülldraht Ferrosilicium Bei der Ware handelt es sich nach den Angaben um ein mit einer Legierung auf Basis von Ferrosilicium gefülltes Stahlrohr, mit einem Durchmesser von 9 mm. Die Ware wird in Rollen (Coils) gehandelt und für die Impfung von Gusseisenschmelzen verwendet. Angegebene Spezifikation: Drahtgewicht: ca.... Mehr anzeigen
DE3090/14-17202.21.00.00.0
Fülldraht Ferrosilicium Bei der Ware handelt es sich nach den Angaben um ein mit einer Legierung auf Basis von Ferrosilicium gefülltes Stahlrohr, mit einem Durchmesser von 13 mm. Die Ware wird in Rollen (Coils) gehandelt und für die Impfung von Schmelzen verwendet. Angegebene Spezifikation: Drahtgewicht: ca. 440... Mehr anzeigen
Quelle: EBTI-Datenbank der EU

Zollsätze & Handelsbestimmungen

Zollsätze nach Herkunftsland

Drittlandszollsatz

5,7 %

Einfuhrumsatzsteuer

19 %

Drittlandszollsatz nach Herkunftsland

China5,7 %

Drittlandszoll

USA5,7 %

Drittlandszoll

Großbritannien0 %

TCA Freihandel

Schweiz0 %

EFTA Freihandel

Türkei0 %

Zollunion

Japan0 %

EU-Japan EPA

Südkorea0 %

EU-KR Freihandel

Indien5,7 %

Drittlandszoll

Vietnam0 %

EVFTA

Thailand5,7 %

Drittlandszoll

Besondere Maßnahmen bei der Einfuhr

Antidumping-/Ausgleichszollüberprüfung

Es läuft ein Verfahren zur Überprüfung, ob Strafzölle (Antidumping) angepasst, verlängert oder aufgehoben werden.

Nichtpräferentielles Zollkontingent

Eine bestimmte Menge dieser Ware kann zu einem reduzierten Zollsatz eingeführt werden (unabhängig vom Herkunftsland).

Zusatzzölle (Schutz)

Ein zusätzlicher Zoll, der als Schutzmaßnahme erhoben wird (z. B. als Reaktion auf unfaire Handelspraktiken oder sprunghafte Importanstiege).

Endgültiger Antidumpingzoll

Zusätzlicher Zoll, der erhoben wird, wenn Waren zu unfair niedrigen Preisen in die EU eingeführt werden. Er gilt unabhängig vom regulären Drittlandszoll und kann je nach Hersteller, Ursprungsland oder Ware variieren.

Zollrechner für Ferrosilicium

Mit unserem Einfuhrrechner können Sie die voraussichtlichen Importkosten für Ferrosilicium berechnen – inklusive Drittlandszoll, Antidumpingzoll (sofern anwendbar) und Einfuhrumsatzsteuer.

Zolldaten werden geladen…

Exportbestimmungen

Ausfuhrmäßnahmen

Keine besonderen Ausfuhrmaßnahmen aktiv
Quelle: EU TARIC
Häufige Fragen

FAQ zur Zolltarifnummer für Ferrosilicium

Welche Zolltarifnummer hat Ferrosilicium?

Die zutreffende Zolltarifnummer für Ferrosilicium (Eisen-Silicium-Legierung mit mehr als 55 GHT Silicium) lautet 7202.21.00.00.0. Dieser Code gilt für die Standardqualität, die in der Stahlindustrie als Desoxidationsmittel und Legierungszusatz eingesetzt wird.

Welchen HS-Code hat Ferrosilicium?

Der HS-Code (6-stellig) für Ferrosilicium lautet 720221. Er umfasst Ferrolegierungen aus Eisen und Silicium, unabhängig vom Siliciumgehalt. Die weitere Untergliederung in der Kombinierten Nomenklatur erfolgt nach dem Gewichtsanteil an Silicium.

Wie hoch ist der Drittlandszollsatz für Ferrosilicium?

Der reguläre Drittlandszollsatz für Ferrosilicium der Zolltarifnummer 7202.21.00.00.0 beträgt 5,7 %. Für Einfuhren aus China wird zusätzlich ein endgültiger Antidumpingzoll in Höhe von 31,2 % erhoben, sodass die Gesamtbelastung dort 36,9 % zuzüglich Einfuhrumsatzsteuer beträgt.

Wie unterscheidet sich Ferrosilicium zolltechnisch?

Die zolltarifliche Abgrenzung erfolgt primär über den Siliciumgehalt: Ab mehr als 55 GHT gilt der Hauptcode 7202.21.00.00.0. Eine Alternative ist 7202.29.90.00.0 für niedrigere Gehalte. Enthält die Legierung 4–10 GHT Magnesium, wird sie unter 7202.29.10.00.0 eingereiht. Ternäre Legierungen wie Ferrosiliciummangan (7202.30.00) oder Ferrosiliciummagnesium (7202.99.30.00.0) fallen aus der binären Einreihung heraus.

Was passiert wenn ich die falsche Zolltarifnummer für Ferrosilicium verwende?

Die Verwendung einer unzutreffenden Zolltarifnummer kann zu Nachzahlungen von Zöllen, Verzögerungen bei der Zollabfertigung und im Wiederholungsfall zu Bußgeldern führen. Besonders kritisch ist die Nichtanmeldung des Antidumpingzolls für Ferrosilicium aus China, da dieser mit 31,2 % erheblich über dem Drittlandszoll liegt.

Gibt es Einfuhrbeschränkungen oder besondere Maßnahmen für Ferrosilicium?

Ja, für Ferrosilicium mit Ursprung in China gilt ein endgültiger Antidumpingzoll von 31,2 % (Maßnahmencode 552). Zudem läuft eine Überprüfung dieses Antidumpingzolls (Code 565). Für alle Ursprungsländer besteht die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines nichtpräferenziellen Zollkontingents (Code 122).

Wie viele Stellen hat die Zolltarifnummer für Ferrosilicium?

Die vollständige Zolltarifnummer für Ferrosilicium ist die 11-stellige Zolltarifnummer 7202.21.00.00.0. Sie setzt sich zusammen aus dem 6-stelligen HS-Code 720221, der 8-stelligen KN-Code 72022100, der 10-stelligen TARIC-Code 7202210000 und der abschließenden Prüfziffer 0.

Ändern sich Zolltarifnummern für Ferrosilicium?

Die Zolltarifnummer für Ferrosilicium (7202.21.00.00.0) ist seit Jahren stabil. Änderungen sind aufgrund der unveränderten Warensystematik der Position 7202 nicht zu erwarten. Allerdings können Zollsätze – insbesondere Antidumpingmaßnahmen – angepasst werden. Der aktuelle Antidumpingzoll für China aus dem Jahr 2024 unterliegt einer Überprüfung.

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