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LandwirtschaftstechnikKapitel 10Aktualisiert am 15.06.2026

Zolltarifnummer für Mahlweizen: 1001.99.00.40.0

Hier finden Sie die Zolltarifnummer für Mahlweizen (1001.99.00.40.0) mit Zollsatz, Einfuhrumsatzsteuer, vZTA-Referenzen und wichtigen Abgrenzungen für Import und Export. Die Seite fasst zusammen, wann Mahlweizen unter diese Nummer fällt, welche Varianten anders einzureihen sind und welche Angaben Sie für eine belastbare Zollanmeldung prüfen sollten.

Mahlweizen Produktbild

Für Mahlweizen sind Bauart, Zusammensetzung, Funktion und Verwendungszweck entscheidend. Die Seite zeigt den wahrscheinlichen Code, typische Abgrenzungen und alternative Einreihungen. Alle Möglichkeiten im Überblick →

Mahlweizen beschreiben: Getreideart, Qualität (Backweizen, Futterweizen), Verwendung (Vermahlung, Aussaat)

Hierarchie der Zolltarifnummer

Die vollständige Hierarchie zur Zolltarifnummer 1001.99.00.40.0 für Mahlweizen.

  • Abschnitt: II - Kap. 06 bis 14: Waren pflanzlichen Ursprungs
  • Kapitel: 10 - GETREIDE
  • Position: 1001 - Weizen und Mengkorn
  • Unterposition: 1001 91 - andere
  • Unterposition: 1001 99 - andere
  • Flagge Deutschland
    Zolltarifnummer: 1001 9900 40 0 - Weichweizen mittlerer Qualität

Hinweis zur Einreihung

Die korrekte Einreihung von Mahlweizen hängt von der Qualität und dem Verwendungszweck ab. Nutzen Sie das Klassifizierungstool weiter unten unter Zolltarifnummer ermitteln für eine sichere Einreihung Ihrer Ware.

Wenn Material, Beschichtung oder Verwendungszweck abweichen, prüfen Sie Ihr konkretes Produkt direkt im Klassifizierungstool.

Vom HS-Code zur Zolltarifnummer für Mahlweizen

Der HS-Code für Mahlweizen lautet 1001.99 und gilt weltweit als 6-stellige Grundlage. Die Kombinierte Nomenklatur erweitert den Code für die EU auf 1001.99.00. Der TARIC-Code wird für EU-Maßnahmen und Zollsätze verwendet: 1001.99.00.40. Für den Import nach Deutschland benötigen Sie die vollständige 11-stellige Zolltarifnummer: 1001.99.00.40.0.

Einreihung von Mahlweizen nach Allgemeinen Vorschriften (AV)

Die zolltarifliche Einreihung von Mahlweizen erfordert eine genaue Abgrenzung zu anderen Getreidearten und verarbeiteten Erzeugnissen, insbesondere in der Vermahlungstechnik.

Weitere Optionen für die Zolltarifnummer für Mahlweizen

Alternative Einreihung

1001.99.00.13.0 95,0 %

Weichweizen hoher Qualität – strengere Anforderungen (mind. 78 kg/hl, Eiweiß ≥14,6%, Fallzeit ≥230)

Alternative Einreihung

1001.99.00.15.0 95,0 %

Weichweizen hoher Qualität, andere – wenn hohe Qualität ohne alle spezifischen Kriterien

Alternative Einreihung

1001.99.00.50.0 95,0 %

Weichweizen niederer Qualität – wenn Futterweizen oder niedrige Backqualität

Alternative Einreihung

1001.99.00.94.0 95,0 %

Weichweizen, andere – Auffangposition für nicht näher spezifizierten Weichweizen

Alternative Einreihung

1001.11.00.00.0 95,0 %

Hartweizen (Durum) – abweichende botanische Art, ausgeschlossen für Mahlweizen/Brotweizen

Alternative Einreihung

1001.91.00.00.0 95,0 %

Weizen zur Aussaat – abweichende Verwendung

Abgrenzung zu ähnlichen Produkten

Mahlweizen (1001) ≠ Weichweizen hoher Qualität – strengere Anforderungen (mind. 78 kg/hl, Eiweiß ≥14,6%, Fallzeit ≥230) (1001)

Diese Alternative ist nur einschlägig, wenn die Ware tatsächlich die dort genannte Bedingung erfüllt: Alternative Einreihung. Für Mahlweizen bleibt die Zolltarifnummer 1001.99.00.40.0 maßgeblich, wenn die Hauptfunktion und Bauart der beschriebenen Ware entsprechen.

Mahlweizen (1001) ≠ Weichweizen hoher Qualität, andere – wenn hohe Qualität ohne alle spezifischen Kriterien (1001)

Diese Alternative ist nur einschlägig, wenn die Ware tatsächlich die dort genannte Bedingung erfüllt: Alternative Einreihung. Für Mahlweizen bleibt die Zolltarifnummer 1001.99.00.40.0 maßgeblich, wenn die Hauptfunktion und Bauart der beschriebenen Ware entsprechen.

Mahlweizen (1001) ≠ Weichweizen niederer Qualität – wenn Futterweizen oder niedrige Backqualität (1001)

Diese Alternative ist nur einschlägig, wenn die Ware tatsächlich die dort genannte Bedingung erfüllt: Alternative Einreihung. Für Mahlweizen bleibt die Zolltarifnummer 1001.99.00.40.0 maßgeblich, wenn die Hauptfunktion und Bauart der beschriebenen Ware entsprechen.

Einreihung in ein anderes Kapitel

Alternative Kapitelpositionen für andere Bearbeitungsstufen von Weizen.

Alternative Einreihung

1001.11.00.00.0 95,0 %

Hartweizen (Durum) – abweichende botanische Art, ausgeschlossen für Mahlweizen/Brotweizen

Alternative Einreihung

1001.91.00.00.0 95,0 %

Weizen zur Aussaat – abweichende Verwendung

Unsicher, welche die richtige Zolltarifnummer für Mahlweizen ist?

Die richtige Nummer hängt von Ihrem konkreten Produkt ab: Material, Beschichtung, technische Merkmale und Verwendungszweck können die Einreihung ändern. Unser Tool analysiert Ihr Produkt und liefert die passende 11-stellige Zolltarifnummer mit Begründung.

Zollentscheidungen zur Einreihung von Mahlweizen (vZTA)

Die aufgeführten verbindlichen Zolltarifauskünfte stammen aus der EBTI-Datenbank der Europäischen Kommission. Sie zeigen, wie vergleichbare Waren nach Beschaffenheit, Funktion und Verwendungszweck zolltariflich beurteilt wurden.

Maßgeblich bleiben die konkreten Warenmerkmale im Einzelfall. Abweichungen bei Material, Bauart, Funktion oder Verwendung können eine andere Einreihung erforderlich machen.

DEBTI39439/20-11101.00.15.00.0
Weichweizenmehl. Antragsangaben: Weizenmehl, fein; Zutaten: 100% Weizenmehl; Verwendungszweck: für Dampfbrötchen, Kekse, Kuchen, Biscuits. Beschaffenheit des zur vZTA DEBTI 18624/17-1 vorgelegten Warenmusters: hellbeigefarbenes, feines Pulver, einem Weichweizenmehl entsprechend; Geschmack: nach Getreidemehl;... Mehr anzeigen
DEBTI5309/18-11101.00.15.00.0
Weizenvollkornmehl. Antragsangaben (als zutreffend unterstellt): Weichweizenvollkornmehl. Es wurden vertrauliche Angaben gemacht. Beschaffenheit des vorgelegten Warenmusters: Hellbeiges, mit dunkleren Partikeln durchsetztes mehlfeines Pulver mit einer für Vollkornmehl typischen Beschaffenheit, in einem... Mehr anzeigen
DEBTI55392/18-11101.00.15.00.0
Bio Weizenvollkornmehl. Antragsangaben (als zutreffend unterstellt): Weichweizenvollkornmehl, Bio. Es wurden vertrauliche Angaben zur Warenbeschaffenheit gemacht. Beschaffenheit des vorgelegten Warenmusters: Hellbraunes, mehlfeines Pulver mit deutlich erkennbaren, fein vermahlenen Schalenbestandteilen und einer für... Mehr anzeigen
DE943/16-11103.11.90.00.0
Weichweizengrieß. Antragsangaben (als zutreffend unterstellt): Weichweizengrieß; zum Verzehr nach Aufkochen in heißer Milch; Kochzeit: 1-2 Minuten. Die geschälten Körner wurden nicht mit Dampf behandelt. Beschaffenheit des vorgelegten Warenmusters: hellgelber, feinkörniger Getreidegrieß, verpackt in einem mehrsprachig... Mehr anzeigen
DE17268/12-11103.11.90.00.0
Weichweizengrieß. Antragsangaben (als zutreffend unterstellt): Grob- und Feingrieß von Weichweizen und Spelz. Bezeichnung: Irmik (Grießmehl). Verkaufseinheit: 20 x 500 g. Beschaffenheit der vorgelegten Warenprobe: Müllereierzeugnis von blassgelber Farbe, einem Weizengrieß entsprechend, augenscheinlich nicht... Mehr anzeigen
DE4247/17-11104.29.51.00.0
Geschrotete Weizenkörner. Antragsangaben (als zutreffend unterstellt): Bio-Weizen, geschrotet; abgefüllt in Big-Bags; Verwendung: zur Weiterverarbeitung in Bio-Mischfutter. Beschaffenheit des vorgelegten Warenmusters: geschrotete Weizenkörner, daneben einige ganze Weizenkörner und wenig mehlfeine Teilchen. Nach der... Mehr anzeigen
DEBTI53099/18-11103.11.90.00.0
Grieß aus Weichweizenflocken. Antragsangaben: Weichweizenflocken, vermahlen, Bio. Es liegen vertrauliche Angaben zur Warenbeschaffenheit vor. Beschaffenheit des Warenmusters: Helles beigefarbenes Pulver mit rotbraunen, gröberen Schalenteilen, in seiner Beschaffenheit einem Weichweizengrieß entsprechend, abgepackt in... Mehr anzeigen
DEBTI39962/18-11103.11.10.00.0
Antragsangaben: Emmervollkornschrot fein. Hergestellt aus gereinigtem Emmer. Ohne Zusatz anderer Lebensmittel oder Zusatzstoffe. Aussehen: Schrot, bräunlich-weiß. Beschaffenheit des vorgelegten Warenmusters: Musterbeutel, darin ein beigefarbener, feiner Vollkorngrieß. Siebdurchgang (Maschenweite: 1,25 mm, gemäß... Mehr anzeigen
Quelle: EBTI-Datenbank der EU

Zollsätze & Handelsbestimmungen

Einfuhrzölle für Mahlweizen (Drittland)

Drittlandszollsatz

95,0 %

Einfuhrumsatzsteuer

7 %

Drittlandszollsatz nach Herkunftsland

China95,0 %

Drittlandszoll

USAnicht ermittelt

nicht ermittelt

Großbritannien0 %

TCA Freihandel

Schweiz95,0 %

EFTA Freihandel

Türkei95,0 %

Zollunion

Japan0 %

EU-Japan EPA

Südkorea0 %

EU-KR Freihandel

Indiennicht ermittelt

nicht ermittelt

Vietnam0 %

EVFTA

Thailand95,0 %

Drittlandszoll

Aktive Einfuhrmaßnahmen

Einfuhrkontrolle ökologischer/biologischer Erzeugnisse

Bio-Produkte dürfen nur importiert werden, wenn eine gültige Kontrollbescheinigung vorliegt, die den Bio-Standard bestätigt.

Nichtpräferentielles Zollkontingent

Eine bestimmte Menge dieser Ware kann zu einem reduzierten Zollsatz eingeführt werden (unabhängig vom Herkunftsland).

Zollkosten berechnen

Nutzen Sie den Zollrechner für Mahlweizen, um die anfallenden Einfuhrabgaben abzuschätzen.

Zolldaten werden geladen…

Exportzölle für Mahlweizen

Exportmaßnahmen

Keine besonderen Ausfuhrmaßnahmen aktiv
Quelle: EU TARIC
Häufige Fragen

FAQ zur Zolltarifnummer für Mahlweizen

Welche Zolltarifnummer hat Mahlweizen?

Mahlweizen (Weichweizen, Brotweizen) wird unter der Zolltarifnummer 1001.99.00.40.0 eingereiht. Dies entspricht Weichweizen mittlerer Qualität, der zur Vermahlung vorgesehen ist. Die Nummer basiert auf dem HS-Code 1001 99, der Kombinierten Nomenklatur 1001 99 00 und dem TARIC-Code 1001 99 00 40.

Welchen HS-Code hat Mahlweizen?

Der HS-Code für Mahlweizen ist 1001 99. Diese 6-stellige Codierung umfasst Weizen und Mengkorn, ausgenommen Hartweizen (Durum) und Saatgut. Die weitere nationale Unterteilung erfolgt in der Zolltarifnummer 1001.99.00.40.0.

Wie hoch ist der Drittlandszollsatz für Mahlweizen?

Der reguläre Drittlandszollsatz (Meistbegünstigung, code 103) für Mahlweizen beträgt 95 %. Dieser sehr hohe Basiszoll wird praktisch nur in Kombination mit einem nichtpräferenziellen Zollkontingent (Zollsatz 12 %) oder über präferenzielle Freihandelsabkommen (z. B. 0 % für Japan oder Südkorea) relevant.

Wie unterscheidet sich Mahlweizen zolltechnisch?

Die zolltarifliche Abgrenzung und Alternative zu Mahlweizen erfolgt hauptsächlich zu Hartweizen/Durum (1001 11), der botanisch und kulinarisch anders ist, und zu Weizenkörnern, die bereits geschält, geschrotet oder gemahlen sind (Kapitel 11). Auch die Verwendung als Saatgut (1001 91) ist abzugrenzen.

Was passiert wenn ich die falsche Zolltarifnummer für Mahlweizen verwende?

Die Verwendung einer falschen Zolltarifnummer kann zu Nachzahlungen von Zöllen, Säumniszuschlägen und bei Vorsatz zu Strafverfahren führen. Bei Einfuhren von Mahlweizen können insbesondere die Qualitätsmerkmale (Eiweißgehalt, Fallzahl, Hektolitergewicht) für die korrekte Unterposition entscheidend sein.

Gibt es Einfuhrbeschränkungen oder besondere Maßnahmen für Mahlweizen?

Ja, für Mahlweizen gelten besondere Einfuhrmaßnahmen. Es besteht ein nichtpräferenzielles Zollkontingent (Code 122), das einen reduzierten Zollsatz von 12 % ermöglicht. Zudem unterliegen Bio-Importe von Mahlweizen einer Einfuhrkontrolle für ökologische Erzeugnisse (Code 750).

Wie viele Stellen hat die Zolltarifnummer für Mahlweizen?

Die 11-stellige Zolltarifnummer für Mahlweizen lautet 1001 99 00 40 0. Sie setzt sich aus dem 6-stelligen HS-Code (1001 99), dem 8-stelligen KN-Code (1001 99 00), dem 10-stelligen TARIC-Code (1001 99 00 40) und der abschließenden nationalen elften Stelle (0) zusammen.

Ändern sich Zolltarifnummern für Mahlweizen?

Zolltarifnummern können sich durch Änderungen des Harmonisierten Systems (HS) und der Kombinierten Nomenklatur (KN) sowie durch nationale Anpassungen ändern. Für Mahlweizen ist die Zolltarifnummer derzeit stabil, jedoch sollten Importeure die jährlichen Änderungen der KN (Gültigkeit ab 1. Januar) verfolgen.

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