Zum Hauptinhalt springen

Technische Dokumentation

Speicherung & Löschung

Speicherorte, Datenklassen, E-Mail-Kündigung, Datenexport und Löschung: aktive Inhalte, Sicherungen und Aufbewahrung bei KI-Diensten sind jeweils gesondert geregelt.

E-Mail an Datenschutz

Die technische Anwendung läuft bei Cloudflare. Strukturierte Konto-, Auftrags-, Produkt- und Ergebnisdaten werden bei PlanetScale auf AWS in Frankfurt am Main gespeichert. Cloudflare R2 übernimmt die Dateiablage für Uploads und Berichte mit EU-Jurisdiktion. Die OpenAI-Modellverarbeitung und die optionale Google-Webrecherche erfolgen in der EU.

Sicherungen sind eine eigene Datenklasse und werden getrennt von den aktiven Beständen behandelt. Das Sicherungskonzept unterscheidet Datenbank-Wiederherstellung und gesonderte Sicherungskopien in einer getrennten EU-Sicherungsablage. Personenbezogene Kundendaten gehören nicht in langfristige Archive öffentlicher Zoll- und Referenzdaten. Die Verarbeitungsorte und vertraglichen Übermittlungsgrundlagen der Dienstleister sind in der Anbieterliste aufgeführt.

Speicher- und Verarbeitungsbereiche
  • Strukturierte Arbeitsdaten
    Konten, Aufträge, Produktmerkmale und Ergebnisse.
    Ort
    Frankfurt am Main · AWS
  • Originaldateien und Berichte
    Dokumente, Bilder und PDF-Nachweise.
    Ort
    Cloudflare R2 · EU-Jurisdiktion
  • Modellverarbeitung
    Auslesen und fachliche Modellanfragen.
    Ort
    OpenAI · EU
  • Optionale Webrecherche
    Optionaler VerarbeitungszweigBegrenzter Produktauszug; höchstens 30 Tage Aufbewahrung.
    Ort
    Google · EU
  • Historische Sicherungsstände
    Personenbezogene Kopien höchstens 35 Tage; getrennt von aktiven Daten und Langzeitarchiven.
    Ort
    EU · gesonderter Sicherungsbereich

Region, Verarbeitungszweck und Aufbewahrung werden je Dienst betrachtet. Die Speicherzeilen stellen keine Übermittlung zwischen den Anbietern dar.

Eingaben, Originaldateien, extrahierte Produktmerkmale, Einreihungsergebnisse und Nachweise bleiben für die von Ihnen beauftragte Nutzung im Portal verfügbar. Es gibt für diese Arbeitsdaten keine pauschale automatische Löschung nach 30 Tagen: Sie bilden Ihren Suchverlauf und die Dokumentation der Einreihung.

Sie können die vorgesehene Dateilöschung im Portal verwenden oder die Löschung weiterer Bestände per E-Mail an datenschutz@zolltarifnummer.com beauftragen. Wir prüfen die Unternehmenszuordnung und die Berechtigung, grenzen die betroffenen Bestände ab und bearbeiten die Weisung. Eine Löschung darf keine Daten anderer Unternehmen erfassen.

DatenklasseAblage / VerarbeitungAufbewahrung und Löschung
Konto- und UnternehmensdatenPlanetScale Frankfurt / KontoverwaltungNach Schließung des Unternehmenskontos unverzüglich löschen; getrennte Pflichtnachweise ausnehmen. Personenbezogene Zugänge anderer fortbestehender Unternehmenszuordnungen bleiben unberührt.
Eingaben und OriginaldateienPlanetScale Frankfurt / Cloudflare R2 EUFür die beauftragte Nutzung; aktive Löschung nach berechtigter Weisung oder Vertragsende unverzüglich.
Extrahierte Merkmale, Ergebnisse und InhaltsverlaufPlanetScale Frankfurt / Cloudflare R2 EUWie die zugehörigen aktiven Aufträge; ein gewünschter Export erfolgt vor der Löschung.
OpenAI-Anfrage und AntwortOpenAI EU über Cloudflare AI GatewayZDR-Routing für die Modellverarbeitung; produktive Gateway-Protokolle ohne Anfrage- und Antwortinhalte.
Google-WebrechercheGoogle-Suche / EU, nur bei BedarfHöchstens 30 Tage für den Rechercheweg; die Löschung im Portal verkürzt die gesonderte Aufbewahrungsfrist für bereits übermittelte Rechercheanfragen und -ergebnisse nicht.
Technische DiagnoseprotokolleBetrieb / Gateway, ohne Anfrage- und AntwortinhalteHöchstens 30 Tage für die operative Diagnose; getrennte gesetzliche Abrechnungsnachweise bleiben vorbehalten.
Personenbezogene SicherungsständeGetrennter Sicherungsbereich / EUHöchstens 35 Tage je Stand; keine neuen Kopien gelöschter aktiver Inhalte.
Gesetzliche PflichtnachweiseGesonderte Abrechnungs- und VertragsablageNur für den jeweiligen Aufbewahrungszweck bis zum Ende der maßgeblichen Pflicht.

Sie können die Nutzung und das Unternehmenskonto per E-Mail an datenschutz@zolltarifnummer.com beenden und die Löschung beauftragen. Nennen Sie das Unternehmen und die für das Konto verwendete E-Mail-Adresse; bitte keine Passwörter oder Zugangsschlüssel mitsenden. Vor der Ausführung prüfen wir die Berechtigung und gegebenenfalls die Weisung eines Unternehmensadministrators.

Nach Wirksamwerden der Beendigung und einer gewünschten Rückgabe löschen wir die aktiven Konto- und Unternehmensdaten, Kundeninhalte und zugehörigen gespeicherten Inhaltsprotokolle unverzüglich. Ein beauftragter Anbieterwechsel und sein Abrufzeitraum werden vorher abgeschlossen. Eine ausdrücklich gewünschte frühere Löschung bleibt möglich. Zugangszuordnungen zum geschlossenen Unternehmen werden aufgehoben; ein persönlicher Zugang für andere fortbestehende Unternehmen wird dadurch nicht mitgelöscht. Gesetzlich aufzubewahrende Abrechnungs- und Vertragsnachweise werden getrennt behandelt; sie rechtfertigen keine pauschale Weiterspeicherung aller Produktunterlagen.

Rückgabe und Löschung nach E-Mail-Weisung
  1. 1 · Eingang und Berechtigung
    Unternehmen, Konto und Umfang der Beendigung zuordnen.
  2. 2 · Gewünschte Datenrückgabe
    Exportumfang und geschützte Bereitstellung abstimmen.
  3. 3 · Aktive Bestände löschen
    Nach Vertragsende und Rückgabe beziehungsweise Ablauf des vereinbarten Abrufzeitraums; frühere Löschweisung berücksichtigen.
  4. 4 · Sicherungen auslaufen lassen
    Keine neuen Kopien gelöschter Inhalte; Restlaufzeit höchstens 35 Tage.
  5. 5 · Abschluss dokumentieren
    Löschumfang, verbleibende Pflichtnachweise und Ausnahmen festhalten.

Gesetzlich aufzubewahrende Unterlagen und die 30-Tage-Frist einer bereits ausgeführten Google-Recherche werden gesondert behandelt.

Für die fachliche Weiterverwendung stehen PDF-, CSV- und Excel-Exporte zur Verfügung. Ein vollständiger Rückgabeauftrag umfasst Ihre Texte und Originaldateien, den Produktstamm, Aufträge und Suchverläufe, Ergebnisse, Begründungen und Nachweise sowie die zugehörigen kundenbezogenen Metadaten. Strukturierte Daten werden in gängigen maschinenlesbaren Formaten wie CSV oder JSON und Dateien im vorhandenen Format bereitgestellt. Ein PDF allein ersetzt keinen maschinenlesbaren Export.

Sie können einen Export, einen Anbieterwechsel, die Übertragung auf Ihre eigene IT oder die Löschung per E-Mail an datenschutz@zolltarifnummer.com beauftragen. Wir prüfen die Berechtigung und stimmen Umfang, Empfänger und einen geschützten Übertragungsweg ab. Für den Wechsel ist eine offene Schnittstelle mit der erforderlichen Dokumentation bereitzustellen. Interne Software, systemseitige KI-Grundanweisungen und Zugangsschlüssel gehören nicht zum Kundendatenexport.

Die Ankündigungs- oder Kündigungsfrist vor einem Wechsel beträgt höchstens zwei Monate; kürzere vereinbarte Fristen bleiben erhalten. Der anschließende Übergangszeitraum beträgt grundsätzlich höchstens 30 Kalendertage. Eine technisch notwendige Verlängerung muss binnen 14 Arbeitstagen nach der Anfrage begründet und mit einem alternativen Übergangszeitraum von höchstens sieben Monaten benannt werden. Sie können den Übergangszeitraum einmalig angemessen verlängern. Nach dessen Ende bleiben die exportierbaren Daten noch mindestens 30 Kalendertage zum geschützten Abruf verfügbar; anschließend werden die aktiven Kopien gelöscht. Eine ausdrücklich gewünschte frühere Löschung beendet den Abruf dieser Daten.

Für die beschriebenen Exporte und den Wechsel berechnen wir keine zusätzlichen Wechsel-, Schnittstellen- oder Übertragungsentgelte. Tatsächlich genutzte Leistungen werden nach der bestehenden Preisvereinbarung abgerechnet. Der AVV und die Schutzpflichten gelten bis zur Rückgabe beziehungsweise Löschung fort. Die Einzelheiten stehen in § 11 der AGB und § 6 des AVV; dessen Prüfvorlage ist in der Informationsmappe enthalten.

Personenbezogene Sicherungskopien haben eine maximale Aufbewahrung von 35 Tagen je Sicherungsstand. Sie dienen ausschließlich der Wiederherstellung und werden nicht als zusätzlicher Suchverlauf oder für neue fachliche Auswertungen genutzt. Nach Löschung der aktiven Bestände entstehen keine neuen Sicherungen dieser gelöschten Inhalte. Bestehende Kopien laufen innerhalb ihrer verbleibenden Frist aus und werden gelöscht oder überschrieben.

Die aktive Löschung und das Auslaufen einer historischen Sicherung sind daher zwei unterschiedliche Zeitpunkte. Nach Abschluss der aktiven Löschung verbleiben Sicherungskopien höchstens noch 35 Tage. Wird ein älterer Stand zur Wiederherstellung verwendet, werden zwischenzeitliche Löschweisungen vor der erneuten Nutzung berücksichtigt. Längere Archive sind auf öffentliche Referenzdaten oder gesondert gesetzlich aufzubewahrende Unterlagen begrenzt.

Die Löschweisung erfasst die von BotPoint kontrollierten aktiven Datenbestände und ihre Speicherung bei den beauftragten Infrastruktur-Dienstleistern. Sicherungen folgen dem beschriebenen Auslauf. Eine Löschung im Portal bedeutet jedoch nicht, dass jede dienstspezifische Aufbewahrung bei sämtlichen Empfängern im selben Moment endet.

Für die OpenAI-Anbindung gilt das dokumentierte ZDR-Routing. Für die optionale Google-Webrecherche gilt eine gesonderte Aufbewahrung von höchstens 30 Tagen. Die Löschung im Portal verkürzt die gesonderte Aufbewahrungsfrist für bereits übermittelte Rechercheanfragen und -ergebnisse nicht. Zahlungs-, Rechnungs- und Kommunikationsdienste haben eigene Zwecke, Rollen und gegebenenfalls gesetzliche Aufbewahrungspflichten. Wir unterscheiden diese Fälle bei der Bearbeitung einer konkreten Anfrage.

Der Kunden-Support wird von BotPoint koordiniert. Ein Zugriff auf Kundeninhalte erfolgt aufgabenbezogen für die Bearbeitung einer Anfrage, eine erforderliche Fehleranalyse oder die Absicherung des Betriebs. Dabei werden persönliche Zugänge, Berechtigungen, Unternehmenszuordnung und Vertraulichkeit berücksichtigt. Senden Sie uns für eine erste Klärung möglichst die Vorgangskennung statt vollständiger Unterlagen.

Davon zu unterscheiden sind Zugriffe der Infrastruktur-Anbieter im Rahmen ihrer Leistung und Supportprozesse. Ein Speicherort in der EU schließt vertraglich geregelte internationale Zugriffe nicht automatisch aus. Dafür gelten die jeweiligen Anbieterbedingungen und die in der Anbieterliste beschriebenen Übermittlungsgrundlagen. Ein Supportzugriff ist kein regulärer zusätzlicher Modellaufruf.

Für Cloudflare und PlanetScale sind neben dem EU-Infrastrukturstandort die US-amerikanischen Rechtsordnungen ihrer Gesellschaften relevant; die Datenbankinfrastruktur in Frankfurt wird von AWS bereitgestellt. Google Cloud EMEA und Microsoft Ireland unterliegen irischem Recht und haben internationale Konzernstrukturen. Die konkrete Anbieter- und Verarbeitungskette ist in der Anbieterübersicht ausgewiesen. Das betrifft auch behördliche Zugriffsrisiken bei nicht personenbezogenen Daten.

Nicht personenbezogene, in der EU gespeicherte Kundendaten werden nicht allein aufgrund einer ausländischen Herausgabeforderung bereitgestellt. BotPoint prüft Zuständigkeit, Rechtsgrundlage und Vereinbarkeit mit Unionsrecht, begrenzt eine rechtlich zulässige Herausgabe auf den erforderlichen Umfang und informiert den Kunden, soweit dies rechtlich zulässig ist. Zur Absicherung gehören verschlüsselte Übertragung, persönliche und aufgabenbezogene Zugriffe sowie vertragliche Zweckbindung und Weitergabebeschränkung. Drittlandzugriffe auf personenbezogene Daten unterliegen zusätzlich den Anforderungen der DSGVO. Diese Maßnahmen schließen rechtliche Zugriffsrisiken internationaler Dienstleister nicht pauschal aus.

Reguläre Nutzung und gesonderter Zugriff
  • Kundenportal
    Berechtigte Nutzer arbeiten im Unternehmenskontext.
    Daten
    Eigene Aufträge, Dateien und Ergebnisse
  • BotPoint-Support / Betrieb
    Aufgabenbezogene Bearbeitung und erforderliche Fehleranalyse.
    Daten
    Zunächst Vorgangskennung; Inhalte nur soweit erforderlich
  • Anbieter-Support
    Gesonderter Anbieterprozess nach Vertrag und Berechtigung.
    Daten
    Internationale Zugriffe je Dienst und Übermittlungsgrundlage

Eine Support-Anfrage ist von der regulären KI-Verarbeitung und vom Speicherort zu unterscheiden. Es wird kein allgemeiner freier Zugriff auf Kundenbestände beschrieben.

Das folgende Verzeichnis beschreibt den vereinbarten Rückgabeumfang. Es unterscheidet strukturierte Datensätze, Originaldateien und lesbare Nachweise. Verknüpfungen zwischen Produkt, Auftrag, Ergebnis und Datei werden anhand der jeweiligen Kennungen mitgeliefert, soweit sie zum Kundendatenbestand gehören.

Mit der Rückgabe werden die konkreten Feldbezeichnungen, Datentypen, Verknüpfungen und verwendeten Formate dokumentiert. Personenbezogene Angaben anderer Unternehmen und interne Zugangsschlüssel sind ausgeschlossen. Ein Import in ein beliebiges Fremdsystem oder die Übernahme unserer internen Anwendung wird damit nicht zugesagt.

  • Produktstamm und Merkmale: CSV oder JSON; Produktkennung, kundenseitige Artikelnummer, Produktbeschreibung, aufbereitete Merkmale und zugehörige Zuordnungen, soweit gespeichert.
  • Aufträge, Suchverlauf und Ergebnisse: CSV oder JSON; Vorgangs- und Produktkennung, Zeitpunkte, Eingaben, Einreihungsvorschläge, Begründungen, Referenzen und kundenbezogene Metadaten, soweit gespeichert.
  • Dokumente und Bilder: die gespeicherten Originaldateien im vorhandenen Dateiformat, mit Dateiname und Zuordnung zum jeweiligen Produkt oder Auftrag.
  • Nachweise: die gespeicherten PDF-Berichte; strukturierte Ergebnisdaten werden zusätzlich in einem maschinenlesbaren Format bereitgestellt.
  • Zuordnungsbeschreibung: Feld- und Formatverzeichnis für die gelieferten Datensätze sowie Beschreibung der verfügbaren offenen Übergabeschnittstelle.

Rechnungs-, Zahlungs- und Vertragsnachweise werden nur im Umfang der jeweiligen gesetzlichen oder vertraglichen Nachweispflicht aufbewahrt. Die Daten werden für diesen Zweck getrennt von den aktiven Produktunterlagen behandelt und nach Ablauf der maßgeblichen Frist gelöscht. Eine Aufbewahrungspflicht für Rechnungen macht aus allen hochgeladenen Dateien keine aufbewahrungspflichtigen Unterlagen.

Technische Diagnoseprotokolle ohne Anfrage- und Antwortinhalte werden für die operative Fehlerdiagnose höchstens 30 Tage vorgehalten. Gesonderte Abrechnungs- und gesetzliche Nachweisdaten werden nach ihrem eigenen Zweck behandelt. Produktive AI-Gateway-Protokolle enthalten keine Anfrage- oder Antwortinhalte. Soweit Daten einem anderen dokumentierten Zweck oder einer gesetzlichen Pflicht unterliegen, wird das bei der Löschbearbeitung gesondert ausgewiesen.