Zolltarifnummern für Metalle & Halbzeuge
Metalle und Halbzeuge fallen unter die Kapitel 72 (Eisen und Stahl), 73 (Stahlwaren), 76 (Aluminium) und 71 (Edelmetalle). Zollsätze reichen von 0 % für Edelstahl bis 7,5 % für Aluminiumprofile. Für Stahl und Aluminium aus China können Antidumping-Zölle und CBAM-Pflichten gelten.
Einreihung von Metalle & Halbzeuge im Zolltarif
Die Einreihung von Produkten aus dem Bereich Zolltarifnummer für Metalle & Halbzeuge verteilt sich auf mehrere Kapitel des Zolltarifs. Welche Position gilt, hängt von Bauart, Material und Funktion ab.
Edelstahl und Stahlwaren: Kapitel 72 und 73
Flachgewalzter Edelstahl (7219, 0 %) ist zollfrei. Stahlwaren (7326, 2,7 %) haben einen niedrigen Zollsatz. Für bestimmte Stahlprodukte aus China und anderen Ländern gelten Antidumping-Zölle und Schutzmaßnahmen. CBAM (CO2-Grenzausgleich) betrifft Stahl ab 2026.
Aluminiumprofile und -waren: Kapitel 76
Aluminiumprofile (7604, 7,5 %) haben einen der höchsten Zollsätze bei Metallen. Für Profile aus China gilt ein Antidumping-Zoll von 32,1 %. Aluminiumwaren (7616) haben niedrigere Sätze. CBAM gilt auch für Aluminium.
FAQ zu Zolltarifnummern für Metalle & Halbzeuge
Gibt es Antidumping-Zölle auf Stahl?
Ja, für bestimmte Stahlprodukte aus China und anderen Ländern gelten Antidumping-Zölle. Zusätzlich unterliegen Stahl und Aluminium ab 2026 der CBAM-Pflicht (CO2-Grenzausgleich). Die genauen Sätze hängen vom Produkt und Herkunftsland ab.
Wie hoch ist der Zoll auf Aluminiumprofile?
Aluminiumprofile aus Legierungen (7604.29) haben 7,5 % Drittlandszollsatz. Für Importe aus China kommt ein Antidumping-Zoll von 32,1 % dazu. Aus Freihandelsländern sind sie zollfrei.
Was ist CBAM und betrifft es Metalle?
CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism) ist der CO2-Grenzausgleich der EU. Ab 2026 müssen Importeure von Stahl und Aluminium CO2-Zertifikate kaufen, basierend auf dem CO2-Fußabdruck der Produktion im Herkunftsland.
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